Mittwoch, 12. Oktober 2011

Wald: Energie Fonds Nr. 2 GmbH & Co.
Vertrieb und Prospektherausgeber Aneas AG, Berlin

Alternative Energiegewinnung aus ökologischer und nachhaltiger Waldnutzung in Europa. Mit Absicherung in den Erwerb von landwirtschaftlichen Nutzflächen und Waldboden.

Auf lange Sicht gesehen steigt der Wert landwirtschaftlicher Nutzflächen stärker als Gold. Die Unternehmensphilosophie ist einfach. Man kann hier mit Recht behaupten, daß gerade die einfachen Dinge genial sind. Die Fonds-Verantwortlichen – Wissenschaftler aus den Bereichen Ökonomie, Forstwirtschaft und Recht – bündeln in einem Projekt die gesamten Umwelt- und Zukunftsprobleme unserer Zeit.

Absicherung durch den Kauf landwirtschaftlicher Nutzflächen.
Bis zum Jahr 2030 wird die Weltbevölkerung um nochmals 50 % auf dann 9 Mrd. Menschen ansteigen. Die wollen ernährt werden, das geht nur mit landwirtschaftlichen Nutzflächen, die werden durch zunehmende Versteppung und Verwüstung bis dahin um rund 15 % weniger sein. Das trifft nicht nur auf Afrika oder Flächen in Asien zu, sondern tangiert auch Europa. Allein in Südspanien gehen der Landwirtschaft durch Versteppung und Bodenerosion mehrere Tausend Hektar pro Jahr verloren.

Die Aufforstung mit Nutzwald kann die Bodenerosion verlangsamen, wenn nicht gar stoppen. Aus Wüsten werden Nutzflächen geschaffen! Das hat mehr Wert als Gold, denn spätestens dann, wenn durch den Anstieg der Weltbevölkerung die Ernährung großes Problem geworden ist, werden die Preise explodieren. Manche mögen behaupten, das sei in einer fernen Zukunft. Diese ferne Zukunft kann und wird bereits in den kommenden zehn Jahren eintreffen.

Warum kauft die chinesische Regierung, weltweit landwirtschaftliche Flächen – nicht nur in Afrika – auf?

Ein Beispiel: 2007 kaufte eine chinesische landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft in der Ukraine Ackerland, den Hektar für damals 785 Euro. Heute kostet dieselbe Fläche 1.233 pro Hektar! Eine Wertsteigerung von rund 80 %. Nur Gold erreichte eine ähnliche Performance. Nur Gold kann man nicht essen, man kann auf ihm auch nichts herstellen. Dieser Teilbereich stellt im bewerteten Fonds die Seite der Kapitalsicherheit.

Die der Gewinne wird durch die Holznutzung erwirtschaftet, wobei staatliche Fördergelder etc. in der Ertragsprognose nicht berücksichtigt sind. Mit dem Holzanbau wird ein erheblicher Beitrag zur regenierbaren Energiegewinnung geleistet. Feldholzanbau kann den Klimawandel in mehrfacher Hinsicht beeinflussen: Er stoppt die Bodenerosion, er verbessert entschieden das Kleinklima, bindet Feinstaub und CO2.

Zur Bewertung:

Um die Bewertung objektiv durchzuführen wurde auf allgemein zugängliche Quellen zurück gegriffen.

  1. Für welchen Zweck wird das Anlegergeld verwendet? Die Investitionen werden nicht nur im Bereich der erneuerbaren Energien liegen und damit für eine nachhaltige Energieversorgung und Reduzierung der CO2 Werte stehen, es wird auch durch den Ankauf von Grund- und Boden in reale Sachwerte investiert, die langfristig wohl die wertstabilste Anlageform darstellen.
    Die Energiepolitik hat sich ja durch die dramatischen Ereignisse in Japan sehr schnell gewandelt und der Bewußtseinsprozeß hat sich viel schneller in die Richtung der erneuerbaren Energien gebildet. Dadurch gibt es nun noch mehr Akzeptanz in der breiten Bevölkerung und somit auch eine vergrößerte Zielgruppe der Abnehmer.

    Allein die zunehmende Verknappung von Agrarflächen durch Ansiedlung, Versteppung und Nutzungsänderungen bürgt für die Wertstabilität des Investments, hinzu kommt noch die Wertschöpfung aus der erworbenen Fläche durch die Nutzung und Verwertung des Ertrages.
    Zusammengefaßt, werthaltige Anlage mit guten Ertragsaussichten und hohem ökologischem Wert.

    10 Punkte

  2. Sind die Prognoseberechnungen nachvollziehbar?
    Die vorgestellten Prognoseberechnungen sind soweit nachvollziehbar. Vor allem findet hier eine permanente Neuberechnung statt, die den veränderten Marktsituationen Rechnung tragen, auch wenn die einzelnen Korrekturen auch einmal zu Ungunsten ausfallen.
    Sicherlich sind hier noch Unsicherheitsfaktoren im Bereich des Veräußerungserlöses des Holzes vorhanden, denn auch Holz unterliegt den Schwankungen des Marktes. Viele Fachleute gehen davon aus, daß durch den Energiewandel und den damit verbundenen Bedarf an erneuerbaren Energien die Nachfrage stark steigen wird und somit auch der Preis entsprechend anziehen wird.
    Dafür wird hier aber nicht auf noch zu erlangende Subventionen zurück gegriffen, sie werden auch in die Prognoseberechnung nicht einbezogen.
    Insgesamt, werden die Anleger nicht reich gerechnet. Renditeaussagen werden nicht geschönt.

    8 Punkte

  3. Wie hoch ist der Kapitalanteil der geschäftsführenden Investoren und Initiatoren. Bei einer Einlage von 2.000 Euro, im Vergleich zu einem Fondsvolumen von 20 Mio., besteht hier nicht die Gefahr, daß die Initiatoren die Gesellschaft und damit die Rendite der Anleger beeinflussen oder gar beherrschen können.

    6 Punkte

  4. Die Emissionskosten sind mit 15 % in der heutigen Zeit angemessen.

    6 Punkte
  5. Renditeminderung durch nicht Vollplatzierung
    Eine Renditeminderung könnte sich ergeben, wenn nicht genügend Kapital aufgebracht werden kann. Wenn die Preise für Energieholz weiter steigen,. Was zu erwarten ist, werden negative Effekte aus geringem Kapitalaufkommen jedoch kompensiert.

    9 Punkte
  6. Einmaleinlage
    Bei einer Einlage von mindestens 2.500 Euro kann eine höhere Einlage gezeichnet werden. Die Differenz kann der Anleger in Raten von mindestens 25 Euro einzahlen. Eine besondere Bearbeitungsgebühr wird dafür nicht erhoben.
    Hier ist Nachbesserungsbedarf. Bei ratierlicher Einlage sollte eine einmalige Bearbeitungsgebühr, wegen der hohen Stückkosten, berechnet werden.

    5 Punkte

  7. Verkauf der Beteiligung
    Er wird durch externe Finanzvertriebe vorgenommen. Der Verkauf über Investmentbanken wird derzeit angepeilt. Ein eigener Vertrieb in Kombination mit anderen Anlageprodukten befindet sich derzeit im Aufbau.

    8 Punkte

Mitgewirkt haben bei dieser Bewertung:

  • Eine Anlegerschutzkanzlei, Rechtsanwaltskanzlei
  • Eine Wirtschaftsprüfungskanzlei
  • Ein Investmentbankinstitut aus Rorschach (CH)
  • Ein Rechtsökonom
  • Zwei Finanzjournalisten
  • Ein US-Broker (CME) a.D.
  • Zwei unabhängige Anlageberater

 

Zusammenfassung
Verwendung des Anlegergeldes 10 Punkte
Prognoseberechnungen 8 Punkte
Kapitalanteil der Initiatoren 6 Punkte
Emissionskosten 6 Punkte
Vollplatzierung 9 Punkte
Ratierliche Einlagen 5 Punkte
Verkauf der Beteiligung 8 Punkte

Gesamtbewertung hier 8,3 Punkte

* Gesamtbewertung in der Skala von 1 bis 10
(1=hohes Totalverlustrisiko, 10 hohe Sicherheit bei sehr guter Rendite)

Weitere Informationen finden Sie in der Ausgabe 02/2011 auf Seite 9 der Finanzzeitschrift KAPITALforum

 
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